Bibelübersetzung

Die Wissenschaft zur Bibelübersetzung fasziniert durch ihr breites Spektrum. Beginnend bei Exegese, geht es über zur Übersetzungswissenschaft, Linguistik, Anthropologie, Soziologie und viele weitere Dsiziplinen. Mit den Sozialen Medien, der Digitalisierung und der Entdeckung neuer Zielgruppen, wie den Gebärdensprachen oder der Einfachen Sprache, sowie zuletzt dem Anspruch immerwährender Revisionen und Überarbeitungen ist dieser Disziplin eine Ewigkeitsperspektive vergönnt.

Disability Studies und Bibelübersetzung

Darüber hinaus muss die Hermeneutik in Betracht ziehen, dass die biblischen Autoren ihre kulturgebundene Wahrnehmung von Behinderung widerspiegeln. Über mehr als neunzehn Jahrhunderte hinweg, führte die wörtliche Übersetzung, die die Sicht der NT-Autoren auf Behinderung transportierte, dazu, dass Menschen mit Behinderungen vom Auftrag der Kirche zur Sendung und sozialen Fürsorge der gesellschaftlich Marginalisierten ausgeschlossen oder isoliert wurden.

Forum Bibelübersetzung – Fachtagung – ab 2005 –

Das jährliche Forum Bibelübersetzung - Fachtagung - ist eine Fachtagung an der sich Theologen, Übersetzer, Linguisten und andere an Bibelübersetzung interessierte (z.B. Missiologen, Soziologen, etc.) treffen um sich kritisch und fair über ihre Arbeit in dem Bereich Wissenschaft zur Bibel auseinanderzusetzen.

MLE und Erst-Bibelübersetzungsprojekte – Wie erleichtert die Mehrsprachige Bildung (MLE) Erst-Bibelübersetzungsprojekte?

Aus vielen Gründen ist die mehrsprachige Erziehung (MLE) ein wichtiges Instrument für den Umgang mit verschiedenen Sprachen. Der wirtschaftliche Gewinn für eine Gesellschaft besteht darin, dass sie größere soziale Gruppen erreicht. MLE und erste Bibelübersetzungsprojekte haben gemeinsam, dass die sprachlichen Voraussetzungen zusammengehören.

Disability Studies und Bibelübersetzung

Inklusives Übersetzen ist ein wichtiges Werkzeug, um die Vielfalt der Menschheit (Diversität) zum Ausdruck zu bringen. Disability Studies zeigen die Notwendigkeit von sprachlichem und übersetzerischem Inklusivismus auf. Sie wollen das Anderssein von Menschen am Rande der Gesellschaft präzisieren. Diese Marginalisierung führt zu Diskriminierung und Ableismus (UK: disablism). Um die Grenzen des "Normalen" in Richtung der Menschen am Rande zu verschieben, sind inklusivistische linguistische Ansätze notwendig.

Rezension: Morton, Jeff 2012. Insider Movements: Biblically Incredible or Incredibly Brilliant?

Dieses Buch ist hilfreich, um sich ein Bild zur Theologie und Missiologie von Befürwortern und Gegnern des Insider Movement Ansatzes zu machen. Es ist an manchen Stellen ironisch, bzw. sarkastisch negativ, was dem „evangelikal-bibeltreuen“ und „konservativen“ Verständnis des Autors entspricht. Wenn eine theologisch Annäherung an den Islam – und das ist der Casus Knacksus in dieser Diskussion – nicht gewünscht wird, dann kommt man zu solchen Schlüssen. Vor allem die Auseinandersetzung zwischen Schrift und Koran machen diese Studie zu einem Hilfsmittel für apologetische Untersuchungen. Zum Schluss sollte noch gesagt werden, dass die Überbetonung eines westlichen Einflusses bei der Bildung von Insider Movements nicht die ganze Wahrheit abbildet. Teilweise stießen christliche Entwicklungshelfer in der islamischen Welt auf bereits existierende Kreise von Messiasnachfolgern derer sie sich annahmen. Letztere Entwicklung taucht jedoch bei Morton nicht auf.

Diaspora, Migration, Flucht und Bibelübersetzung

Die Gestaltung der Zukunft ist sowohl eine geistliche als auch soziale Herausforderung für die Kirche (Grundbedürfnis c). Theologisch ist dabei die Besinnung auf eine Entrückung, bzw. baldige Erlösung der Gläubigen (1 Thess 4:17) eine kontraproduktive Eschatologie, der die gemeindliche Vorbereitung und Zukunftsgestaltung der Gemeinden durch die Apostel diametral entgegensteht. Die neutestamentlichen Gemeinden wurden auf lange Sicht auf die Konfrontation mit Andersdenkenden vorbereitet und die dafür nötigen Strukturen, sowie theologisch-missiologischen Grundsteine gelegt. Hierzu gehören die geistliche Zurüstung (Eph 6:11-20), die Hinweise auf die zukünftigen Dinge und die Bewährung im Glauben (Offbg; Hebr 11:1-11; etc.) und zuletzt die Zusage, dass erst die Wiedererscheinung des Christus das neue Zeitalter einleitet (Apg 1:10-11).

Türkische Bibelübersetzungen

Ab 1961 führten evangelikale Bewegungen zu neuen Bibelübersetzungen ins Türkische. Diese neuen Übersetzungen wurden hauptsächlich von einer Mischung aus konservativen und dynamischen äquivalenten Übersetzungsprinzipien geleitet. Sie benutzten z. B. Tanrı und nicht Allah als Gottesnamen, um sich von der Kitab-ı Mukaddes und der islamischen Tradition zu unterscheiden. Teile des NT, die dynamische Äquivalenz-Übersetzungsprinzipien verwenden, wurden 1978 unter dem Titel Wunder Jesu und Lehren Jesu veröffentlicht.

Bibelübersetzung im Orient – Neue Überlegungen

Eberhard Werner   Inhalt Bibelübersetzung im Orient…

Rezension: Du Mez, Kristin Kobes 2015. A New Gospel for Women: Katharine Bushnell and the Challenge of Christian Feminism

Der sogenannte „moderne liberale Feminismus“ konnte jedoch die Diskriminierung von Frauen auch nicht beseitigen. Erst in jüngerer Zeit werden daher die „Neue Moral“ und der „konservativ-christliche Feminismus“ von Bushnell in der Interkulturellen Theologie neu entdeckt (:179-187; Conclusion: The Challenge of Christian Feminism). Zusammenfassend kann man diese Studie nur jedem empfehlen, der sich zu den Themen Geschlechterproblematik, Menschenhandel, Prostitution, Feminismus und Ideologie in der Bibelübersetzung weiterbilden möchte.

Translationese

Das Konzept des Übersetzungsjargon trägt einige der negativen Konnotationen, die mit Sprachstilen wie "Journalistenjargon", "Amtsjargon" und "Juristenjargon" einhergehen, aber Translationese unterscheidet sich in signifikanter Weise von der Mal- (Falsch-) und Pseudoübersetzung nach Henry Fowler (1965) und Andrea Rizzi (2008, 153.155).

Interkulturelle Theologie, Missionswissenschaften und Missiologie –Beobachtungen und Perspektiven–

»Interkulturelle Theologie« als relativ neue akademische Disziplin beschäftigt sich mit interdisziplinären Diskursen. Wie sie wahrgenommen wird, was sie sein möchte und wohin sie strebt, weist auf ein breites Spektrum an Ideen und Perspektiven hin. Die fachliche Diskussion weicht dabei von der Meinung vieler ab. Schon die Bezeichnung führt viele in eine Richtung, die fachlich gar nicht erwünscht wird. Einige Stichpunkte sollen hier zur Sprache kommen. Letztlich geht es aber um eine Darstellung der Beziehung von Missionswissen­schaften, Missiologie, Interkultureller Theologie zur Theologie.

Disability Studies und Bibelübersetzung

Darüber hinaus muss die Hermeneutik in Betracht ziehen, dass die biblischen Autoren ihre kulturgebundene Wahrnehmung von Behinderung widerspiegeln. Über mehr als neunzehn Jahrhunderte hinweg, führte die wörtliche Übersetzung, die die Sicht der NT-Autoren auf Behinderung transportierte, dazu, dass Menschen mit Behinderungen vom Auftrag der Kirche zur Sendung und sozialen Fürsorge der gesellschaftlich Marginalisierten ausgeschlossen oder isoliert wurden.

Forum Bibelübersetzung – Fachtagung – ab 2005 –

Das jährliche Forum Bibelübersetzung - Fachtagung - ist eine Fachtagung an der sich Theologen, Übersetzer, Linguisten und andere an Bibelübersetzung interessierte (z.B. Missiologen, Soziologen, etc.) treffen um sich kritisch und fair über ihre Arbeit in dem Bereich Wissenschaft zur Bibel auseinanderzusetzen.

MLE und Erst-Bibelübersetzungsprojekte – Wie erleichtert die Mehrsprachige Bildung (MLE) Erst-Bibelübersetzungsprojekte?

Aus vielen Gründen ist die mehrsprachige Erziehung (MLE) ein wichtiges Instrument für den Umgang mit verschiedenen Sprachen. Der wirtschaftliche Gewinn für eine Gesellschaft besteht darin, dass sie größere soziale Gruppen erreicht. MLE und erste Bibelübersetzungsprojekte haben gemeinsam, dass die sprachlichen Voraussetzungen zusammengehören.

Disability Studies und Bibelübersetzung

Inklusives Übersetzen ist ein wichtiges Werkzeug, um die Vielfalt der Menschheit (Diversität) zum Ausdruck zu bringen. Disability Studies zeigen die Notwendigkeit von sprachlichem und übersetzerischem Inklusivismus auf. Sie wollen das Anderssein von Menschen am Rande der Gesellschaft präzisieren. Diese Marginalisierung führt zu Diskriminierung und Ableismus (UK: disablism). Um die Grenzen des "Normalen" in Richtung der Menschen am Rande zu verschieben, sind inklusivistische linguistische Ansätze notwendig.

Rezension: Morton, Jeff 2012. Insider Movements: Biblically Incredible or Incredibly Brilliant?

Dieses Buch ist hilfreich, um sich ein Bild zur Theologie und Missiologie von Befürwortern und Gegnern des Insider Movement Ansatzes zu machen. Es ist an manchen Stellen ironisch, bzw. sarkastisch negativ, was dem „evangelikal-bibeltreuen“ und „konservativen“ Verständnis des Autors entspricht. Wenn eine theologisch Annäherung an den Islam – und das ist der Casus Knacksus in dieser Diskussion – nicht gewünscht wird, dann kommt man zu solchen Schlüssen. Vor allem die Auseinandersetzung zwischen Schrift und Koran machen diese Studie zu einem Hilfsmittel für apologetische Untersuchungen. Zum Schluss sollte noch gesagt werden, dass die Überbetonung eines westlichen Einflusses bei der Bildung von Insider Movements nicht die ganze Wahrheit abbildet. Teilweise stießen christliche Entwicklungshelfer in der islamischen Welt auf bereits existierende Kreise von Messiasnachfolgern derer sie sich annahmen. Letztere Entwicklung taucht jedoch bei Morton nicht auf.

Diaspora, Migration, Flucht und Bibelübersetzung

Die Gestaltung der Zukunft ist sowohl eine geistliche als auch soziale Herausforderung für die Kirche (Grundbedürfnis c). Theologisch ist dabei die Besinnung auf eine Entrückung, bzw. baldige Erlösung der Gläubigen (1 Thess 4:17) eine kontraproduktive Eschatologie, der die gemeindliche Vorbereitung und Zukunftsgestaltung der Gemeinden durch die Apostel diametral entgegensteht. Die neutestamentlichen Gemeinden wurden auf lange Sicht auf die Konfrontation mit Andersdenkenden vorbereitet und die dafür nötigen Strukturen, sowie theologisch-missiologischen Grundsteine gelegt. Hierzu gehören die geistliche Zurüstung (Eph 6:11-20), die Hinweise auf die zukünftigen Dinge und die Bewährung im Glauben (Offbg; Hebr 11:1-11; etc.) und zuletzt die Zusage, dass erst die Wiedererscheinung des Christus das neue Zeitalter einleitet (Apg 1:10-11).

Türkische Bibelübersetzungen

Ab 1961 führten evangelikale Bewegungen zu neuen Bibelübersetzungen ins Türkische. Diese neuen Übersetzungen wurden hauptsächlich von einer Mischung aus konservativen und dynamischen äquivalenten Übersetzungsprinzipien geleitet. Sie benutzten z. B. Tanrı und nicht Allah als Gottesnamen, um sich von der Kitab-ı Mukaddes und der islamischen Tradition zu unterscheiden. Teile des NT, die dynamische Äquivalenz-Übersetzungsprinzipien verwenden, wurden 1978 unter dem Titel Wunder Jesu und Lehren Jesu veröffentlicht.

Bibelübersetzung im Orient – Neue Überlegungen

Eberhard Werner   Inhalt Bibelübersetzung im Orient…

Rezension: Du Mez, Kristin Kobes 2015. A New Gospel for Women: Katharine Bushnell and the Challenge of Christian Feminism

Der sogenannte „moderne liberale Feminismus“ konnte jedoch die Diskriminierung von Frauen auch nicht beseitigen. Erst in jüngerer Zeit werden daher die „Neue Moral“ und der „konservativ-christliche Feminismus“ von Bushnell in der Interkulturellen Theologie neu entdeckt (:179-187; Conclusion: The Challenge of Christian Feminism). Zusammenfassend kann man diese Studie nur jedem empfehlen, der sich zu den Themen Geschlechterproblematik, Menschenhandel, Prostitution, Feminismus und Ideologie in der Bibelübersetzung weiterbilden möchte.

Translationese

Das Konzept des Übersetzungsjargon trägt einige der negativen Konnotationen, die mit Sprachstilen wie "Journalistenjargon", "Amtsjargon" und "Juristenjargon" einhergehen, aber Translationese unterscheidet sich in signifikanter Weise von der Mal- (Falsch-) und Pseudoübersetzung nach Henry Fowler (1965) und Andrea Rizzi (2008, 153.155).

Interkulturelle Theologie, Missionswissenschaften und Missiologie –Beobachtungen und Perspektiven–

»Interkulturelle Theologie« als relativ neue akademische Disziplin beschäftigt sich mit interdisziplinären Diskursen. Wie sie wahrgenommen wird, was sie sein möchte und wohin sie strebt, weist auf ein breites Spektrum an Ideen und Perspektiven hin. Die fachliche Diskussion weicht dabei von der Meinung vieler ab. Schon die Bezeichnung führt viele in eine Richtung, die fachlich gar nicht erwünscht wird. Einige Stichpunkte sollen hier zur Sprache kommen. Letztlich geht es aber um eine Darstellung der Beziehung von Missionswissen­schaften, Missiologie, Interkultureller Theologie zur Theologie.

Disability Studies und Bibelübersetzung

Darüber hinaus muss die Hermeneutik in Betracht ziehen, dass die biblischen Autoren ihre kulturgebundene Wahrnehmung von Behinderung widerspiegeln. Über mehr als neunzehn Jahrhunderte hinweg, führte die wörtliche Übersetzung, die die Sicht der NT-Autoren auf Behinderung transportierte, dazu, dass Menschen mit Behinderungen vom Auftrag der Kirche zur Sendung und sozialen Fürsorge der gesellschaftlich Marginalisierten ausgeschlossen oder isoliert wurden.

Forum Bibelübersetzung – Fachtagung – ab 2005 –

Das jährliche Forum Bibelübersetzung - Fachtagung - ist eine Fachtagung an der sich Theologen, Übersetzer, Linguisten und andere an Bibelübersetzung interessierte (z.B. Missiologen, Soziologen, etc.) treffen um sich kritisch und fair über ihre Arbeit in dem Bereich Wissenschaft zur Bibel auseinanderzusetzen.

MLE und Erst-Bibelübersetzungsprojekte – Wie erleichtert die Mehrsprachige Bildung (MLE) Erst-Bibelübersetzungsprojekte?

Aus vielen Gründen ist die mehrsprachige Erziehung (MLE) ein wichtiges Instrument für den Umgang mit verschiedenen Sprachen. Der wirtschaftliche Gewinn für eine Gesellschaft besteht darin, dass sie größere soziale Gruppen erreicht. MLE und erste Bibelübersetzungsprojekte haben gemeinsam, dass die sprachlichen Voraussetzungen zusammengehören.

Disability Studies und Bibelübersetzung

Inklusives Übersetzen ist ein wichtiges Werkzeug, um die Vielfalt der Menschheit (Diversität) zum Ausdruck zu bringen. Disability Studies zeigen die Notwendigkeit von sprachlichem und übersetzerischem Inklusivismus auf. Sie wollen das Anderssein von Menschen am Rande der Gesellschaft präzisieren. Diese Marginalisierung führt zu Diskriminierung und Ableismus (UK: disablism). Um die Grenzen des "Normalen" in Richtung der Menschen am Rande zu verschieben, sind inklusivistische linguistische Ansätze notwendig.

Rezension: Morton, Jeff 2012. Insider Movements: Biblically Incredible or Incredibly Brilliant?

Dieses Buch ist hilfreich, um sich ein Bild zur Theologie und Missiologie von Befürwortern und Gegnern des Insider Movement Ansatzes zu machen. Es ist an manchen Stellen ironisch, bzw. sarkastisch negativ, was dem „evangelikal-bibeltreuen“ und „konservativen“ Verständnis des Autors entspricht. Wenn eine theologisch Annäherung an den Islam – und das ist der Casus Knacksus in dieser Diskussion – nicht gewünscht wird, dann kommt man zu solchen Schlüssen. Vor allem die Auseinandersetzung zwischen Schrift und Koran machen diese Studie zu einem Hilfsmittel für apologetische Untersuchungen. Zum Schluss sollte noch gesagt werden, dass die Überbetonung eines westlichen Einflusses bei der Bildung von Insider Movements nicht die ganze Wahrheit abbildet. Teilweise stießen christliche Entwicklungshelfer in der islamischen Welt auf bereits existierende Kreise von Messiasnachfolgern derer sie sich annahmen. Letztere Entwicklung taucht jedoch bei Morton nicht auf.

Diaspora, Migration, Flucht und Bibelübersetzung

Die Gestaltung der Zukunft ist sowohl eine geistliche als auch soziale Herausforderung für die Kirche (Grundbedürfnis c). Theologisch ist dabei die Besinnung auf eine Entrückung, bzw. baldige Erlösung der Gläubigen (1 Thess 4:17) eine kontraproduktive Eschatologie, der die gemeindliche Vorbereitung und Zukunftsgestaltung der Gemeinden durch die Apostel diametral entgegensteht. Die neutestamentlichen Gemeinden wurden auf lange Sicht auf die Konfrontation mit Andersdenkenden vorbereitet und die dafür nötigen Strukturen, sowie theologisch-missiologischen Grundsteine gelegt. Hierzu gehören die geistliche Zurüstung (Eph 6:11-20), die Hinweise auf die zukünftigen Dinge und die Bewährung im Glauben (Offbg; Hebr 11:1-11; etc.) und zuletzt die Zusage, dass erst die Wiedererscheinung des Christus das neue Zeitalter einleitet (Apg 1:10-11).

Türkische Bibelübersetzungen

Ab 1961 führten evangelikale Bewegungen zu neuen Bibelübersetzungen ins Türkische. Diese neuen Übersetzungen wurden hauptsächlich von einer Mischung aus konservativen und dynamischen äquivalenten Übersetzungsprinzipien geleitet. Sie benutzten z. B. Tanrı und nicht Allah als Gottesnamen, um sich von der Kitab-ı Mukaddes und der islamischen Tradition zu unterscheiden. Teile des NT, die dynamische Äquivalenz-Übersetzungsprinzipien verwenden, wurden 1978 unter dem Titel Wunder Jesu und Lehren Jesu veröffentlicht.

Bibelübersetzung im Orient – Neue Überlegungen

Eberhard Werner   Inhalt Bibelübersetzung im Orient…

Rezension: Du Mez, Kristin Kobes 2015. A New Gospel for Women: Katharine Bushnell and the Challenge of Christian Feminism

Der sogenannte „moderne liberale Feminismus“ konnte jedoch die Diskriminierung von Frauen auch nicht beseitigen. Erst in jüngerer Zeit werden daher die „Neue Moral“ und der „konservativ-christliche Feminismus“ von Bushnell in der Interkulturellen Theologie neu entdeckt (:179-187; Conclusion: The Challenge of Christian Feminism). Zusammenfassend kann man diese Studie nur jedem empfehlen, der sich zu den Themen Geschlechterproblematik, Menschenhandel, Prostitution, Feminismus und Ideologie in der Bibelübersetzung weiterbilden möchte.

Translationese

Das Konzept des Übersetzungsjargon trägt einige der negativen Konnotationen, die mit Sprachstilen wie "Journalistenjargon", "Amtsjargon" und "Juristenjargon" einhergehen, aber Translationese unterscheidet sich in signifikanter Weise von der Mal- (Falsch-) und Pseudoübersetzung nach Henry Fowler (1965) und Andrea Rizzi (2008, 153.155).

Interkulturelle Theologie, Missionswissenschaften und Missiologie –Beobachtungen und Perspektiven–

»Interkulturelle Theologie« als relativ neue akademische Disziplin beschäftigt sich mit interdisziplinären Diskursen. Wie sie wahrgenommen wird, was sie sein möchte und wohin sie strebt, weist auf ein breites Spektrum an Ideen und Perspektiven hin. Die fachliche Diskussion weicht dabei von der Meinung vieler ab. Schon die Bezeichnung führt viele in eine Richtung, die fachlich gar nicht erwünscht wird. Einige Stichpunkte sollen hier zur Sprache kommen. Letztlich geht es aber um eine Darstellung der Beziehung von Missionswissen­schaften, Missiologie, Interkultureller Theologie zur Theologie.